Presse zum NightRun 2017

Mühltal-Post in Ihrer Ausgabe vom August 2017:

NightRun Mühltalpost August 2017

Darmstädter Echo in seiner Ausgabe vom 19. Juni 2017:

Nightrun in Traisa

 

Von Rebecca Keller

TRAISA – Es ist schon ein kleines Volksfest, das sich da am Samstagabend vor dem Bürgerhaus Traisa abspielt. Jubelnde Zuschauer am Straßenrand, motivierte Läufer auf dem Asphalt, laute Musik, eine große Bühne und eine launige Moderation von Hans-Gustav Eckert. Zum fünften Mal haben die Leichtathletikabteilung der Turngemeinde 1879 Traisa und die Triathlonabteilung des SV 1911 Traisa den „NightRun“ ausgerichtet.

Alle Generationen vereint das außergewöhnliche Sportereignis. Den Anfang machen rund 60 Bambini-Läufer zwischen sechs und neun Jahren. Nach Schüler- und Jugendlauf folgen die Familienstaffeln. Vier Teams mit je vier Teilnehmern sind hier in zwei Altersklassen dabei. Klaus Assmuth gewinnt mit Sohn Rik und den Enkeln Carlotta und Lasse die 400-Meter-Pendelstaffel in der Altersklasse 125-149 Jahre. Der 73-Jährige ist in Traisa aufgewachsen, sein Vater war zweiter Vorsitzender der Turngemeinde. Auch Sohn Rik ist als Läufer und Triathlet kein Unbekannter.

Am späteren Abend gehen rund 100 Läufer in der Dämmerung beim Hauptlauf auf die 5500-Meter-Strecke ums Bürgerhaus. Sieger wird Giuseppe Troia, der bereits 2014 triumphierte. Neben vielen Helfern und Ordnern hinter den Kulissen im Einsatz: Michael Roß und Julien Seitz, die für die Wertungen verantwortlich sind.

Dass beim „NightRun“ der Spaß nicht zu kurz kommt, beweisen die Originalitätsstaffeln mit 14 teilnehmenden Teams. Nici Müller, Jan Dilewski und Noah Baader haben es nicht leicht, den Sieger nach den Kategorien Name, Staffelholz, Outfit und Show zu ermitteln. „Ich bin begeistert von der Kreativität“, sagt Hans-Gustav Eckert, „hier haben alle den Sieg verdient.“ Da sind von der TGT-Fastnacht die „Seccitos“, „Kolibris“, „Golden Kanapeeschen“ oder der „Karnevalsblitz“ auf der Bahn. Viel Beifall bekommt der Vorsitzende der TGT, Civito Carroccia, der zum Narrhalla-Marsch eine Ratsche schwingt und dabei „Traase – Helau“ ruft. „Karneval im Juni, das gab’s noch nie“, kommentiert Hans-Gustav Eckert.

La-Ola-Wellen im Publikum

Am weitesten gereist sind die acht Läufer der LG Bad Soden-Sulzbach-Neuenhain. „Wir finden es toll, dass es hier so familiär zugeht“, sagt Claudia Bund aus Bad Soden. „Super, dass die Vereine hier so etwas auf die Beine stellen“, lobt auch Zuschauerin Lissy Krall. Das Publikum spornt die Läufer mit La-Ola-Wellen an.

Besonders originell treten die Kinder auf. Die „Lebenden Toten“ präsentieren sich etwa als eingewickelte Mumien mit Toilettenpapierrolle als Staffelholz. Die „Langsamen Schnecken“ drücken sich eine Flasche „Schleim“ in die Hand. Die vier Mädchen der „Changing Speed Generation“ gehen als Babys und Omas auf die Strecke, vier rückwärtslaufende Jungs titulieren sich als „Die vier Deppen“. Diese teilen sich bei der Kinderwertung schließlich den ersten Platz mit den „Kindern vom Pfaffenberg“, die mit selbst gebastelten Pfaffenhütchen einen modellierten Berg mit Kreuz im Bollerwagen über die Bahn ziehen.